Keltisches Kreuz

Zuletzt aktualisiert: 23.10.2020

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Das Keltische Kreuz ist die wahrscheinlich älteste und bis heute beliebteste Form, die Tarotkarten zu legen. Diese Lege-Form kann für alle Fragen verwendet werden, die sich dem Klienten stellen. Das wird immer wieder deutlich, wenn man Bücher oder Internetseiten zum Thema durchliest. Manche hingegen betrachten das Keltische Kreuz ein wenig zu altbacken, aber es hat von seinem Reiz nichts verloren. Und auch wir sind von seiner Wirkungsweise überzeugt.

Hinweise für die Legung

Bevor es praktisch losgeht, sollten Sie einige Hinweise beachten. Egal ob Sie sich die Karten selber legen oder für jemand anderen – wichtig ist, dass das Thema vorher absolut klar ist. Welches Thema besprochen werden soll, ist dabei völlig unerheblich. Wie bei anderen Legeformen können es Fragen zu Liebe und Partnerschaft ebenso sein wie Fragen zum Job, zu den Finanzen oder auch zu einer bevorstehenden Reise oder in Bezug auf einen möglichen Immobilienwunsch. Die Tarot-Karten liefern wie immer die entsprechenden Antworten.

Am besten ist es dabei, das Thema vorher klar auszusprechen. Wenn das nicht möglich ist, weil der Klient nicht mit im Raum und auch telefonisch nicht erreichbar ist, sollte er trotzdem intensiv an sein Thema denken. Parallel dazu müssen wir die Karten und nehmen uns der Energie des Klienten an. Die Gedanken sind universell, deswegen müssen sie nicht ausgesprochen werden. Beim Kartenmischen ist es hilfreich, das Universum um Hilfe zu bitten. Das kann beispielsweise mit einem Gebet passieren oder mit einer höflich formulierten Bitte. So könnte man das Universum bitten, eine klare Antwort auf die konkrete Frage des Klienten mithilfe des Keltischen Kreuzes zu bekommen.

Nach dem Mischen wird ein Fächer gelegt

Nach dem Mischen werden die Karten am besten wie ein Fächer ausgelegt. Dann fühlen wir uns in das Thema hinein. Die erste Frage sollte lauten, was ist das Thema, was bin ich (Gegenwart)? Diese Frage können Sie laut stellen und ziehen dabei intuitiv eine Karte aus dem Fächer. Dabei sollte die Karte noch nicht aufgedeckt werden, denn das würde nur vom Thema ablenken. Die nächste Frage wäre, was ist unbewusst in mir (Hindernis)? Erneut ziehen wir eine Karte (2). Und auch sie wird nicht aufgedeckt. Was sind deine früheren Gedanken und Gefühle (Vergangenheit)? Das wäre die 3. Karte. Was sind die unbewussten Gedanken und Gefühle (Zukunft)? Das wäre die 4. Karte. Nun geht es um die Vergangenheit, was habe ich in der zurückliegenden Zeit bereits bewältigt (das Unbewusste)? Das ist die 5. Karte. Als nächstes ziehen wir die nahe Zukunft. Dabei denken wir natürlich immer wieder an das Thema. Sie können ihre Hand gerne über die Karten gleiten lassen, schon haben Sie die 6. Karte. Auch die legen wir einfach neben den Fächer auf den Stapel.

Die 7. Karte stellt die Frage nach der inneren Haltung. Nun stellen wir uns die Frage, wie sehen uns andere Menschen? Das wäre die 8. Karte. Schließlich kommen wir zur Karte Nummer 9, was sind meine Ängste, meine Hoffnungen, was blockiert mich? Zu guter letzt ziehen wir die Karte für die Zukunft (10). Nun haben wir insgesamt zehn Karten auf dem Stapel liegen, wir wissen immer noch nicht, welche Karten wir gezogen haben, denn sie sind nach wie vor nicht aufgedeckt.

Das Keltische Kreuz auslegen

Nun legen wir das Keltische Kreuz aus. Dafür nehmen wir die erste Karte vom Stapel und legen Sie in die Mitte. Die zweite legen wir schräg auf diese Karte. Die dritte Karte legen wir oberhalb der zentralen Karte, die vierte Karte legen wir unter die zentrale Karte. Dann legen wir links von der zentralen Karte die fünfte Karte und rechts von der zentralen Karte die sechste Karte. Die restlichen vier Karten legen wir untereinander, also senkrecht, vom Stapel neben das bereits entstandene Kreuz.

So wird das Keltische Kreuz interpretiert

Nun schauen wir uns die gelegten Karten an und erklären die Zusammenhänge:

Karte 1: Die Gegenwart. Abhängig von der gestellten Frage kann diese Karte Aufschluss über den Geisteszustand des Klienten zum Zeitpunkt der Ziehung, über dessen aktuelle Situation oder darüber geben, wie der Klient mit seinem aktuellen Problem umgeht. Kurz gesagt, es bezieht sich auf die Gegenwart des Klienten.

Karte 2: Das Hindernis. Diese Karte stellt normalerweise ein Hindernis, eine Herausforderung usw. dar. Sie spricht darüber, was den Klienten in seiner aktuellen Situation blockiert, was ihn daran hindert, vorwärts zu kommen oder ein Problem zu lösen. Berücksichtigen Sie immer den “blockierenden” oder auch “negativen” Aspekt der Karte, der auf dieser Karte, an dieser Stelle herauskommt.

Karte 3: Die Vergangenheit. Sie werden verstehen, dass diese Karte uns über die Vergangenheit des Beraters informiert. Normalerweise muss man bedenken, dass diese Vergangenheit einen direkten Einfluss darauf hat, was in der Gegenwart passiert. Diese Karte informiert uns daher über die Ursachen des Problems oder die aktuelle Situation. Sie kann auch Aufschluss darüber geben, was passiert ist, was die zuvor betrachtete „Hinderniskarte“ beschreibt.

Karte 4: Die Zukunft. Wir könnten sogar die nahe Zukunft Vorhersagen, denn diese Karte sagt uns, was in den kommenden Wochen oder Monaten passieren wird. Dies ist natürlich eine wahrscheinliche Zukunft, die sich aus früheren Karten ergibt. Aber da Sie wissen, dass die Zukunft nicht in Stein gemeißelt ist, liegt es an Ihnen, zu berücksichtigen, was die Karten sagen. Das bedeutet, diese Karte gibt uns eine klare Tendenz, was passiert, wenn wir nichts tun. Aber selbstverständlich hat jeder Mensch sein Schicksal in der eigenen Hand.

Karte 5: Das Unbewusste. Diese Karte informiert uns über das Unbewusste des Klienten, was per Definition bedeutet, dass der Klient sich dessen nicht bewusst ist. Diese Faktoren wirken sich jedoch immer noch auf die gegenwärtige Situation oder auf die Ursachen der gegenwärtigen Lage aus. Diese Karte kann auch anzeigen, was den Klienten unbewusst motiviert, zu dieser gegenwärtigen Situation zu gelangen, die er momentan erlebt.

Karte 6: Das Bewusstsein. Diese Karte ist nahe an der vorherigen, aber hier ist bewusst, was den Klienten motiviert. Diese Karte repräsentiert daher das Ziel des Klienten, was er erreichen möchte. Abhängig von der Situation kann diese Karte auch darüber sprechen, was der Klient bewusst tut, um in seinem Problem oder seiner Situation voranzukommen.

Karte 7: Der Rat. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine Karte, die dem Klienten Ratschläge gibt, um sein Problem bzw. Hindernis zu lösen und zu überwinden.

Karte 8: Externer Einfluss. Hier kann die Karte uns alles erzählen, was außerhalb des Klienten liegt und das Ergebnis der Situation beeinflusst. Es kann eine Person, ein Ereignis oder eine Energie sein. Kurz gesagt, alles, was nicht unter der Kontrolle des Klienten steht, was auf ihn einströmt.

Karte 9: Hoffnungen und Ängste. Die Karte in dieser Position zeigt, welche Ängste der Klient im Zusammenhang mit dem besprochenen Thema hat. Es kann natürlich auch eine Hoffnung sein, die er damit verbindet. Es ist kein Wunder, dass diese Karte oft sehr beides kombiniert denn tatsächlich sind Hoffnungen und Ängste stets eng miteinander verbunden.

Karte 10: Die Auflösung. Dies ist die Karte der langfristigen Zukunft. Sie zeigt an, wie sich die Situation des Klienten weiterentwickeln wird oder ob das Problem gelöst wird. Sollte ihm das, was da in der fernen Zukunft auf ihn zukommt nicht gefallen, ist er natürlich immer in der Lage, das zu ändern. Noch einmal: nichts ist in Stein gemeißelt, wir sind alleinige Schöpfer unseres Schicksals.

Verbindungen der Karten im Keltischen Kreuz

Nun schauen wir uns an, wie die Tarotkarten im Keltischen Kreuz miteinander interagieren. Zunächst schauen wir uns intensiv die Legung an. Fallen uns Dinge auf, die uns direkt ansprechen? Vielleicht sollten wir diese Dinge notieren, ohne jetzt auf Details einzugehen. Vielleicht kann man da zu gegebener Zeit mal genauer hinschauen. Suchen Sie weiter, was fällt auf? Gibt es eine sehr ausdrucksstarke Karte, beispielsweise der Eremit oder die Sonne? Am besten ist wirklich, dass man ganz kurz in Stichpunkten notiert, was ihnen sofort ins Auge springt.

Damit wir beim Interpretieren nicht durcheinanderkommen, ist es ganz nützlich, die Legung jetzt zu teilen. Denn zehn Karten sind tatsächlich eine große Menge, besonders für Anfänger. Deshalb schauen wir uns das Keltische Kreuz und die daneben liegende Senkrechte in zwei Teilen an.

Der erste Teil sind also die Karten aus dem Kreuz von 1-6, der zweite Teil sind die Karten von 7-10.

Beginnen Sie also mit Teil eins: Nehmen Sie die Karten 1 und 2. Beginnen Sie mit der gemeinsamen Interpretation. Diese beiden Karten sind das eigentliche Herzstück des Problems oder der Situation. Dann interpretieren Sie die Karten 1, 3 und 4, sie sind die Zeitachse, also Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft. Sie zeigen Ihnen daher, wie sich die Situation entwickelt. Als nächstes schauen wir uns die Karten 1, 5 und 6 an. Diese Karten erzählen uns was im Unterbewusstsein und im Bewusstsein des Klienten passiert und wie er reagiert.

Mit Hilfe dieser Karten haben wir nun schon eine ganz gute Vorstellung davon, was im Leben des Klienten passiert ist und wie er lebt. Machen wir also weiter.

Erneut schauen wir uns die Karten 2 und 3 an. Hat die Vergangenheit des Klienten irgendeinen Zusammenhang mit der Blockade oder Herausforderung (Karte Nummer 2), die er überwinden sollte?

Wenn wir Karte 5 und Karte 6 anschauen, dann sehen Sie das Bewusstsein und das Unbewusste des Klienten. Betrachten Sie bei der Interpretation, was diese beiden Karten näher- und auseinanderbringt. Ist das, was den Berater motiviert (Karte Nummer 5) nahe an dem, was er sich zum Ziel gesetzt hat (Karte Nummer 6)?

Blicken wir nun auf Karte 6 und Karte 10. Ist das Ergebnis der Situation (Karte Nummer 10) weit von diesen Erwartungen entfernt (Karte Nummer 6)?

Als nächstes nehmen wir die Karten Nummer 5 und Nummer 9 in den Blick. Motiviert das, was im Unterbewusstsein des Klienten passiert (Karte Nummer 5), die Hoffnung oder Angst vor Karte Nummer 9?

Was sagen die Karten Nummer 1 und 8 aus? Sehen Sie sich an, wie sich äußere Einflüsse (Karte Nummer 8) auf das aktuelle Verhalten des Klienten (Karte Nummer 1) auswirken.

Nun geht es weiter mit den Karten Nummer 7 und Nummer 10. Wenn das Ergebnis (Karte Nummer 10) dem Klienten nicht gefällt, wie kann er den Rat (Karte Nummer 7) annehmen, um sein Ergebnis zu ändern?

Jetzt schauen wir noch auf die Karten Nummer 4 und 10. Die nahe Zukunft (Karte Nummer 4) unterscheidet sich sehr von der fernen Zukunft (Karte Nummer 10)?

Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch immer alle Assoziationen im Blick haben, also Verbindungen zwischen den Karten, die Ihnen ins Auge fallen.

Zukunftsblick für drei Monate

Selbstverständlich ist es für Anfänger schwer, sofort an Interpretationsmöglichkeiten zu erfassen. Voraussetzung ist ohnehin, dass man die Bedeutung der 78 Tarotkarten gut kennt. Wenn es um Zeitbezüge geht, sind übrigens drei Monate im Voraus seriös. Alles andere wäre der sprichwörtliche Blick in die Glaskugel. Wichtig ist für den Klienten zu erfahren, was tatsächlich in ihm schlummert, wo also seine Reserven sind, die es herauszukitzeln gilt. Dabei ist immer wichtig, dass man nicht zwischen gut und böse unterscheidet nicht zwischen positiv und negativ. Im Leben, in der spirituellen Welt, im Universum ist nichts negativ, alles ist richtig, so wie es ist.