Tarot

Zuletzt aktualisiert: 19.10.2020

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Als Tarot wird ein Satz von 78 Spielkarten bezeichnet, der laut Wikipedia psychologischen Zwecken oder zum wahrsagen verwendet wird. Die Tarotkarten teilen sich ein in die großen Arkana, die 22 Trümpfe (nummeriert von 0 bis 21), und die kleinen Arkana, die 56 Farbkarten: zehn Zahlen und vier Bildkarten in jeweils vier Farben.  Dazu gehören Stäbe, Münzen, Kelche und Schwerter. Alle Kalium steht für Geheimnis, es leitet sich von Alka ab was Kiste bedeutet. Denn was in einer Kiste liegt ist von außen unsichtbar und damit geheim.

Anfänge im 15. Jahrhundert in Italien

Tarot-Decks wurden in Italien in den 1430er Jahren erfunden. Das Kartendeck trug italienische Merkmale und gehörte zu einer experimentellen Periode des Kartendesigns, als Königinnen häufig zu einer Reihe von Gerichtskarten hinzugefügt wurden, die zuvor nur aus einem König und zwei männlichen Figuren bestanden. So ist es beispielsweise auch bei Spielkarten. Die Illustrationen stellten wahrscheinlich Figuren in mittelalterlichen Nachstellungen römischer Triumphzüge dar, ähnlich wie bei einer modernen Festivalparade. Sie waren ursprünglich nicht nummeriert, so dass man sich merken musste, in welcher Reihenfolge sie lagen.

Insgesamt 78 Karten in zwei Gruppen

Das moderne Standard-Tarot-Deck basiert auf dem venezianischen oder dem piemontesischen Tarot. Es besteht wie bereits erwähnt aus 78 Karten, die in zwei Gruppen unterteilt sind: die Haupt-Arkana mit 22 Karten, auch Trümpfe genannt, und die Neben-Arkana mit 56 Karten. Die Karten der großen Arkana enthalten Bilder, die verschiedene Kräfte, Charaktere, Tugenden und Laster darstellen. Die 22 Karten sind von I bis XXI nummeriert, wobei der Narr nicht nummeriert ist. Die Tarots der großen Arkana sind in der Reihenfolge wie folgt:

I Magier; II die Hohepriesterin; III Herrscherin; IV Herrscher; V der Hohepriester; VI die Liebenden; VII Wagen; VIII Gerechtigkeit; IX Eremit; X Rad des Schicksals; XI Kraft; XII der Gehängte; XIII Tod; XIV Mäßigkeit; XV Teufel; XVI Turm; XVII Stern; XVIII Mond; XIX Sonne; XX Gericht; XXI Welt oder Universum und 0 der Narr.

Vier Farben mit 14 Karten

Die 56 Karten der kleinen Arkana sind in vier Farben mit jeweils 14 Karten unterteilt. Die Farben, die mit denen moderner Spielkarten vergleichbar sind, sind wie folgt: Zauberstäbe, Schlagstöcke oder Stangen (Keulen); Tassen (Herzen); Schwerter (Spaten); und Münzen, Scheiben (Diamanten). Jede Farbe hat vier Gerichtskarten – König, Königin, Ritter und Bube – und zehn nummerierte Karten. In aufsteigender Reihenfolge beträgt der Wertverlauf in jeder Farbe As auf 10, dann Jack, Ritter, Königin und König (obwohl dem As manchmal ein hoher Wert zugewiesen wird, wie bei modernen Spielkarten).

Wahrsagung entstand in Frankreich

Die Tarotkarten wurden um 1780 in Frankreich erstmals für Wahrsagungszwecke angepasst. Für die Wahrsagerei ist jeder Tarotkarte eine Bedeutung zugeschrieben. Die Karten der großen Arkana beziehen sich auf spirituelle Angelegenheiten und wichtige Trends im Leben des Fragestellers. In der Moll-Arkana beschäftigen sich Zauberstäbe hauptsächlich mit geschäftlichen Angelegenheiten und beruflichen Ambitionen, Tassen mit Liebe, Schwertern mit Konflikten und Münzen mit Geld und materiellem Komfort. Das Tarot-Deck wird vom Fragesteller gemischt, und dann legt der Wahrsager einige der Karten (entweder vom Fragesteller zufällig ausgewählt oder oben auf dem gemischten Deck verteilt) in einem speziellen Muster aus, das als „Spread“ bezeichnet wird. Die Bedeutung einer Karte hängt davon ab, ob sie auf dem Kopf steht, wie sie sich im Spread befindet und welche Bedeutung benachbarte Karten haben.

Jede Karte hat eine Bedeutung

Es ist wichtig, die individuelle Bedeutung jeder Karte zu kennen. Zugleich ist es aber auch wichtig, die Stimmung und die Symbolik der gesamten Legung im Auge zu haben. Vor allem bei größeren Legungen, wo aus einem Gesamtbild viele Informationen entnommen werden können, muss man sich gut konzentrieren. Wenn Sie für jemand anderen, beispielsweise einen Klienten, die Tarotkarten legen, aber es ist auch wichtig, mit dieser Person zu diskutieren, sich in sie hinein zu füllen, um so das Kartendeck besser deuten und interpretieren zu können. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man dem Klienten direkt Fragen zu den Karten stellt und gemeinsam überlegt, welche Aussage diese Karte zum vorher gestellten Thema bieten könnte.

Mitunter passiert es sogar, dass die gezogenen Karten überhaupt nicht zum eigentlich gefragten Thema passen. Dann sollte der Fragesteller überlegen, ob er möglicherweise sogar das falsche Thema gewählt hat. Wenn er beispielsweise nach Liebe fragt und das Thema Geld deutlich auf dem Tisch liegt, dann sollte er über seine Finanzen nachdenken.

Spirituelle Lebensberatung

Es gibt viele Möglichkeiten, Tarot zu lesen, aber egal welche Methode wir anwenden, alle erfordern Übung. Das Erlernen von 78 verschiedenen Karten braucht Zeit, insbesondere wenn so viele von ihnen mehrere mögliche Bedeutungen haben. Aber je mehr Sie die Karten lesen und berühren, desto vertrauter werden sie und desto einfacher wird es, sie als Werkzeug zu verwenden, um sich selbst und andere besser zu verstehen. Manche nutzen die Tarotkarten ja auch, um sich als spirituelle Lebensberatung selbstständig zu machen. Ähnliches gilt für die Lenormandkarten, die wir auf unseren Internetseiten ebenfalls intensiv beleuchten.