13 / XIII Der Tod – Tarotkarte

Zuletzt aktualisiert: 17.10.2020

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“Der Tod”- die Bedeutung der Tarotkarte XIII

Der Tod steht nur für einen Abschied oder Wechsel, aber nicht für den Tod eines Menschen. Es findet lediglich eine Loslösung von etwas Bestehendem statt. Meist geschieht diese Loslösung von etwas, das dem Fragesteller durch Gewohnheit immer mehr lieb geworden ist und nicht aufgrund von einem wirklichen Nutzen. Die große Überschrift die man über diese Tarotkarte setzen könnte, ist „Zeit für Veränderung!“. Aus diesem Grund wird “Der Tod” oft auch als Karte des Loslassens im Tarot bezeichnet.

Es ist natürlich klar, dass ein Abschied oft auch Trauer und Schmerz bedeutet. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass auf einen Abschied auch immer ein Anfang folgt. Aus diesem Grund ist aus auch nicht übeliefert oder bekannt (und auch nicht wichtig) ob die Sonne auf der Todeskarte auf- oder untergeht. Absolut sicher hingegen ist, dass diese Tarotkarte fast nie einen wirklichen Tod prophezeit.  Um einen tatsächlichen körperliches Abbau oder gar ein Ableben geht es nur in den seltensten Fällen.

Der weitbekannte Kreislauf des Lebens besteht aus einem Kommen und Gehen. Man kann auch sagen einem Werden und Vergehen. Manche Sachen beginnen, andere enden. Das ist ein absolut natürlicher Prozess. Diese Endgültigkeit einer Situation beinhaltet auch gleichzeitig immer eine Chance auf etwas Neues. Wachstum und Entwicklung sind nur dann möglich, wenn alte und starre Strukturen und Muster durch neue ersetzt werden. Es stehen also tiefgreifende Veränderungen im seelischen und spirituellen Bereich dem Fragesteller demnach bevor.

“Der Tod” – was zeigt die Tarotkarte?

Der Trumpf mit der Unglückszahl 13 und dem schrecklichen Namen – diese Karte mit dieser Konstellation versetzt viele in Angst und Panik. Diese Tarotkarte ist die wahrscheinlich gefürchtetste aller vorhandenen Tarotkarten. Es ist aber gut zu wissen, dass diese Karte so gut wie nie den leiblichen Tod des Fragestellers oder eines ihm nahen Menschen anzeigt.

Irgendetwas muss allerdings schon sterben. Es handelt sich dabei aber in der Mehrzahl der Fälle lediglich um alte, falsche Vorstellungen oder Verhaltensweisen.

Nun schauen wir uns aber diese Panik verbreitende Karte etwas genauer an. Im Tarot erinnert “Der Tod” eher an einen Reiter der Apokalypse, aber auch an einen edlen Ritter. Ein Skelett in einer völlig schwarzer Rüstung kommt stolz auf einem weißen Pferd angeritten. Das Pferd wirkt durch seine roten Augen etwas unheimlich.

Einen König hat der Tod auf seinem Weg aber bereits schon umgebracht. Dieser einst mächtige Herrscher liegt im Hermelinpelz auf dem Boden und die Krone ist ihm vom Kopf gerollt. Im Hintergrund ist ein dunkles Boot auf dem Fluss zu sehen. Dieses Boot treibt auf dem Fluss Styx und bringt die Seele des Verstorbenen ins Jenseits. Direkt vor dem Todesreiter steht ein Bischof mit gefalteten Händen. Fleht er um sein Leben oder betet er für das Seelenheil des verstorbenen Königs?

Am Boden neben dem Bischof knien ein Kind und eine junge attraktive Frau. Das Kind schaut dem schwarzen reiter mit der typischen kindlichen und unbefangenen Neugier entgegen. Die Frau hingegen erwartet den Tod in einer sinnlichen und anmutigen Hingabe. Was macht den Tod so sympathisch, dass die Frau ihn quasi hoffnungsvoll erwartet?

In der Hand trägt “Der Tod” eine Fahne aus schwarzem Tuch, das eine mystische weiße Rose zeigt. Diese Rose stellt das Symbol des Lichts und des Neubeginns dar. Das Licht der Sonne dagegen erstrahlt zwischen zwei Türmen im Hintergrund. Ob es sich dabei um einen Sonnenuntergang oder um einen Sonnenaugang handelt ist hier nicht deutlich. Es handelt sich eher um beides. Werden und Vergehen gehören nun mal zusammen wie der Morgen- und der Abendhimmel. Beides ist für den Tag-Nacht-Rhythmus notwendig. Die Vergangenheit muss zuerst sterben, bevor die Zukunft neu und frisch beginnen kann. Abschließend kann man sagen, dass “Der Tod” letztendlich nur eine Einladung darstellt, das Alte rigoros hinter sich zu lassen und mutig durch das Tor des Neubeginns zu gehen.

“Der Tod” als Tageskarte

Du brauchst vor dieser Karte keine Angst zu haben – mit absoluter Sicherheit gibt dir die Karte nicht deinen Tod oder den Tod eines anderen Menschen in deiner Umgebung bekannt. Die Karte kann auch nur eine simple Empfehlung sein, dass du dich endlich mal von ungenutzten Dingen in deinen Schränken trennst und diese entsorgst oder spendest. Auf jeden Fall solltest du damit rechnen, dass es in deinem Leben einen wirklich spürbaren Einschnitt bzw. eine deutlich spürbare Veränderung geben wird. Irgendwas geht auf jeden Fall zu Ende. Das geschieht aber nur damit etwas Neues beginnen kann. Es ist also an der Zeit, die falschen Altlasten der Vergangenheit in Grund und Boden zu stampfen, damit sie keine Macht mehr über dich haben.

“Der Tod” in Liebesdingen

Die Karten sind immer schonungslos ehrlich – hier sieht es schon sehr nach einer Trennung, nach einem Schlussstrich ziehen und nach Abschied aus. So schlimm dies auch sein mag, aber vielleicht geht es hier gar nicht um die Trennung der Beziehung. Es kann auch “nur” die Trennung von alten Verhaltensmustern gemeint sein, die schon seit längerer Zeit Gift für eure Beziehung sind. Kann es sein das ihr beide oder auch nur einer von euch schon länger unbewusst auf einen radikalen Schlussstrich hinarbeitet? Mit dem Ziel das dann damit endlich ein Neubeginn, eine Veränderung zum Besseren möglich wird? Hier ist dann unerheblich, ob in der aktuellen Partnerschaft oder einer neuen.